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LinkedIn Sales Navigator Filter: So nutzt du sie richtig

LinkedIn Sales Navigator Filter: So nutzt du sie richtig
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Viele Teams, mit denen wir arbeiten, nutzen den Sales Navigator bereits – aber schöpfen sein volles Potenzial selten aus. Die Suche läuft, die Liste ist lang, die Qualität der Ergebnisse enttäuscht. Das Problem liegt fast nie am Tool, sondern an der Filterlogik dahinter.

Wer die Filter gezielt kombiniert, kann seine Zielgruppe auf genau die Leads einengen, die wirklich relevant sind. Der Rest ist dann eine Frage der richtigen Ansprache.

Sales Navigator Filter effektiv einsetzen

Kenne deinen Wunschkunden. Kein Filter hilft, wenn nicht klar ist, wen du eigentlich suchst. Ein sauber definiertes Ideal Customer Profile ist die Grundlage für alles weitere.

Wähle die richtigen Filter. Konzentriere dich auf die Filter, die deine Zielgruppe wirklich beschreiben, zum Beispiel Branche, Seniority Level oder Standort. Nicht jeder Filter ist für jede Kampagne relevant.

Kombiniere Filter. Einzelne Filter liefern breite Ergebnisse. Erst die Kombination macht Listen wirklich präzise.

Nutze Boolean-Suchen. Mit Operatoren wie AND, NOT und OR lassen sich Ergebnisse deutlich weiter verfeinern, besonders bei Jobtiteln mit hoher Varianz.

Speichere deine Kombinationen. Funktionierende Filterkombinationen solltest du direkt speichern. So kannst du sie replizieren, leicht variieren und systematisch testen.

So rufst du die Filter auf

Logge dich in deinen LinkedIn Sales Navigator Account ein und klicke auf die Suchleiste oben in deinem Dashboard.

Die wichtigsten Filter im Überblick

Sales Navigator bietet eine breite Auswahl an Filtern, um deine Suche einzugrenzen und genau die Leads zu finden, die zu deinem ICP passen.

Keywords durchsucht Profile nach bestimmten Begriffen und unterstützt Boolean-Suche mit AND, NOT und OR. Besonders nützlich, um verschiedene Formulierungen desselben Begriffs zusammenzufassen oder irrelevante Profile auszuschließen.

Recent Updates zeigt dir Leads, die in den letzten 30 Tagen auf LinkedIn aktiv waren oder Inhalte gepostet haben. Aktive Profile reagieren deutlich häufiger auf Ansprachen.

Account Lists ermöglicht es, Leads aus eigenen gespeicherten Lead- oder Account-Listen gezielt anzusprechen. Ideal, wenn du zuerst Wunschunternehmen definierst und dann die passenden Ansprechpartner suchst.

Past Lead and Account Activity schließt Leads auf Basis früherer Interaktionen aus, zum Beispiel bereits gespeicherte oder angesehene Profile.

Geography filtert nach Standort: Kontinent, Land, Region oder Stadt. Unverzichtbar für regional fokussierte Kampagnen.

Relationship filtert nach deinem Verbindungsgrad, also ob es sich um eine Verbindung ersten, zweiten oder dritten Grades handelt oder um ein gemeinsames Gruppenmitglied.

Industry grenzt die Suche auf bestimmte Branchen ein. Ein Hinweis aus der Praxis: LinkedIn-Branchenkategorien weichen manchmal vom eigenen Verständnis ab. Es lohnt sich, mehrere Varianten parallel zu testen.

School sucht nach Leads anhand ihrer Ausbildung, zum Beispiel nach einer bestimmten Universität oder Fachrichtung.

Profile Languages zielt auf Profile in einer bestimmten Sprache ab.

First Name und Last Name ermöglichen die direkte Suche nach einem Vor- oder Nachnamen.

Rollen und Betriebszugehörigkeit filtern

Seniority Level filtert nach der Hierarchieebene eines Leads. Wer direkt Entscheider erreichen will, sollte hier auf C-Level, VP- und Director-Ebene zielen.

Years in Current Position zeigt, wie lange jemand bereits in seiner aktuellen Rolle ist. Leads, die erst kürzlich gewechselt haben, stehen oft vor neuen Herausforderungen und sind offener für externe Lösungen.

Years at Current Company filtert nach der Gesamtzugehörigkeit zum aktuellen Arbeitgeber.

Function grenzt die Suche auf bestimmte Abteilungen ein, zum Beispiel Sales, Marketing oder IT.

Title sucht nach Jobtiteln und unterstützt ebenfalls Boolean-Suche. Bei der hohen Varianz von Titeln in der Praxis ein echter Hebel.

Years of Experience filtert nach der Gesamtberufserfahrung eines Leads.

Unternehmensfilter

Company filtert nach dem aktuellen oder früheren Arbeitgeber eines Leads.

Company Headcount grenzt nach Unternehmensgröße ein. Ob KMU oder Enterprise, dieser Filter stellt sicher, dass nur Unternehmen in der passenden Größenordnung auftauchen.

Company Type zielt auf bestimmte Unternehmenstypen ab, zum Beispiel privat, börsennotiert oder gemeinnützig.

Past Company findet Leads, die früher bei einem bestimmten Unternehmen gearbeitet haben. Nützlich, wenn Alumni bestimmter Unternehmen besonders gut zu deinem Angebot passen.

Weitere Filter

Become a Member filtert nach dem Beitrittsdatum auf LinkedIn.

Groups filtert nach LinkedIn-Gruppenmitgliedschaften. Wer in relevanten Gruppen aktiv ist, hat oft ein überdurchschnittliches Interesse am Thema.

Posted Content Keywords zielt auf Leads ab, die Inhalte mit bestimmten Keywords veröffentlicht haben. Wer öffentlich über ein Thema schreibt, ist offensichtlich im Thema und ein besonders relevanter Gesprächseinstieg.

Connections of fokussiert die Suche auf die Kontakte eines bestimmten LinkedIn-Mitglieds.

Fazit

Die Filter des LinkedIn Sales Navigator sind kein Selbstläufer, aber wer sie konsequent kombiniert und iterativ optimiert, hat ein Prospecting-Tool in der Hand, das echte Pipeline-Qualität liefert. Der Unterschied zwischen einer guten und einer schlechten Kampagne liegt oft nicht in der Ansprache, sondern in der Zielgruppe davor.

Nimm dir die Zeit, verschiedene Kombinationen auszuprobieren. Und speichere, was funktioniert.

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