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Entscheider im B2B finden und richtig ansprechen

Entscheider im B2B finden und richtig ansprechen
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Kein Deal entsteht ohne die Person, die am Ende Ja sagt. Das klingt simpel – in der Praxis ist es einer der häufigsten Stolpersteine im Outreach: Man führt wochenlang Gespräche, schreibt Follow-ups, investiert Zeit – und stellt irgendwann fest, dass das Gegenüber gar keine Entscheidungsbefugnis hat.

Unsere Erfahrung aus über 150 B2B-Kampagnen zeigt: Wer Entscheider systematisch identifiziert und ihre Entscheidungslogik versteht, schließt schneller – und mit deutlich weniger verschwendeter Energie.

Was macht einen Entscheider zum Entscheider?

Ein Business Decision Maker ist eine Person, die die Befugnis hat, Budgets freizugeben, Partnerschaften einzugehen und strategische Entscheidungen zu treffen. Im B2B-Kontext sind das die Menschen, deren Zustimmung du brauchst, damit ein Deal zustande kommt.

Was viele unterschätzen: Ob jemand ein Entscheider ist, hängt nicht allein am Jobtitel. Unternehmensgröße, Struktur und Art der Entscheidung spielen eine mindestens genauso große Rolle.

Wie Entscheidungen in Unternehmen wirklich getroffen werden

Bevor du weißt, wen du ansprechen sollst, hilft es zu verstehen, wie der Entscheidungsprozess typischerweise abläuft:

  1. Problem oder Bedarf wird identifiziert – z. B. sinkende Lead-Qualität, veralteter Tech-Stack, neues Marktsegment
  2. Stakeholder evaluieren Optionen – interne Teams recherchieren, vergleichen Anbieter, prüfen Kosten und ROI
  3. Entscheider gibt grünes Licht – hier wird der Vorschlag angenommen oder abgelehnt
  4. Einkauf und Umsetzung – Legal, Finance und Operations treten in Aktion
  5. Nachbetrachtung – Ergebnisse werden gegen Erwartungen gemessen

Warum ist das relevant? Weil deine Ansprache zum Moment passen muss. Triffst du jemanden in Phase 2, braucht er Orientierung und Information. In Phase 3 zählen Belege, Klarheit und Entscheidungsgeschwindigkeit.

Wo sitzen Entscheider – nach Rolle und Hierarchie

C-Level

CEO, CFO, CTO, CMO – sie verantworten die Gesamtstrategie und treffen finale Entscheidungen bei größeren Investitionen, Partnerschaften und organisatorischen Veränderungen. In kleineren Unternehmen liegt die Entscheidungsmacht oft allein beim Gründer oder Inhaber.

Bereichsleiter und Directors

Head of Sales, IT Director, Head of Marketing – sie kennen ihre Abteilung am besten und treffen eigenständig Entscheidungen auf Bereichsebene. Besonders in mittelgroßen Unternehmen sind sie häufig der erste echte Entscheidungsträger im Prozess.

Manager und Team Leads

Sie kontrollieren nicht die Gesamtausrichtung, beeinflussen Entscheidungen aber stark: durch das Identifizieren von Bedürfnissen, das Vorselektieren von Optionen und die Weitergabe von Empfehlungen nach oben. Für Lösungen, die operative Alltagsprobleme lösen, sind sie oft der beste Einstiegspunkt.

5 Entscheider-Typen nach Verhalten – und wie du sie ansprichst

Jobtitel geben dir einen ersten Anhaltspunkt. Das Verhalten sagt dir, wie du pitchen sollst.

1. Der Markenorientierte

(typisch: CMO, VP Marketing)

Vertrauen in dein Unternehmen ist für ihn genauso wichtig wie die Qualität deines Angebots. Er fragt nach Track Record, Referenzkunden und Reputation.

Wie du ihn ansprichst: Glaubwürdigkeit in den Vordergrund stellen – Kundenstimmen, Case Studies, Auszeichnungen.

Template:

Hi {{Vorname}}, mir ist aufgefallen, wie konsistent sich {{Unternehmen}} im {{Bereich}} positioniert. Unternehmen wie deins haben mit unserer Unterstützung messbar an Glaubwürdigkeit und Kundenvertrauen gewonnen – in unter {{Zeitraum}}. Ich würde gerne zeigen, wie das bei euch aussehen könnte. Hast du diese Woche kurz Zeit?

2. Der Strategische

(typisch: COO, Director of Operations)

Er denkt in Systemen und Abhängigkeiten. Jede Entscheidung wird auf ihre Auswirkung auf verschiedene Bereiche geprüft – Budget, Betrieb, Skalierbarkeit, Team.

Wie du ihn ansprichst: Den abteilungsübergreifenden Nutzen zeigen, nicht nur den Einzelvorteil.

Template:

Hey {{Vorname}}, Kosten, Betrieb und langfristiges Wachstum gleichzeitig im Blick zu behalten ist keine leichte Aufgabe. Wir helfen Unternehmen wie {{Unternehmen}}, genau das strukturiert anzugehen – mit einer Lösung, die sich flexibel in verschiedene Bereiche integriert. Ich zeige dir gerne kurz, wie das konkret aussieht.

3. Der Konsensorientierte

(typisch: Analyst, Manager)

Er entscheidet nicht allein. Bevor er eine Empfehlung nach oben gibt, holt er Input vom Team, prüft Materialien und sucht Konsens.

Wie du ihn ansprichst: Liefere ihm alles, was er braucht, um intern zu überzeugen – Demos, Whitepapers, strukturierte Proposals. Geduld ist hier wichtiger als Tempo.

Template:

Hi {{Vorname}}, ich weiß, dass Entscheidungen bei {{Unternehmen}} oft mehrere Perspektiven einbeziehen. Damit das für dich einfacher wird, habe ich {{konkrete Unterlagen}} vorbereitet, die du direkt mit deinem Team teilen kannst. Sobald alle einen Blick drauf geworfen haben, gehe ich gerne auf offene Fragen ein.

4. Der Risikofreudige

(typisch: Growth Lead, CEO)

Er sucht aktiv nach Innovation und Wettbewerbsvorteilen. Geschwindigkeit schlägt Sicherheit – er will der Erste sein, nicht der Sichere.

Wie du ihn ansprichst: Einzigartigkeit und Upside betonen. Zeig, was andere noch nicht machen. Sprich aber auch kurz an, wie du mit möglichen Risiken umgehst – das signalisiert Reife.

Template:

Hi {{Vorname}}, der Track Record von {{Unternehmen}} zeigt mir, dass ihr bereit seid, mutige Entscheidungen zu treffen. Unsere Lösung {{Produkt}} ist noch in der frühen Phase, hat aber bei ersten Nutzern bereits {{X%}} Effizienzgewinn gezeigt. Wenn ihr Interesse habt, als Early Adopter dabei zu sein – ich erkläre gerne, wie wir dabei vorgehen.

5. Der Vorsichtige

(typisch: CFO, IT Manager)

Gegenteil des Risikofreudigen. Er will Belege, ROI-Daten, klare Timelines und möglichst wenig Überraschungen. Vertrauen entsteht hier durch Berechenbarkeit, nicht durch Begeisterung.

Wie du ihn ansprichst: Nachgewiesene Ergebnisse, konkrete Zahlen und strukturierte Umsetzungspläne in den Mittelpunkt stellen.

Template:

Hi {{Vorname}}, mir ist aufgefallen, dass ihr bei {{Unternehmen}} Wert auf bewährte Lösungen mit klarem Payback legt. Wir haben Unternehmen in {{Branche}} zu bis zu {{X%}} ROI innerhalb von {{Zeitraum}} geführt – und dokumentieren jeden Schritt transparent. Ich würde dir die Ergebnisse gerne kurz zeigen und deine Fragen zur Umsetzung beantworten.

Fazit

Entscheider zu finden ist die eine Aufgabe – sie richtig anzusprechen die andere. Beides zusammen entscheidet, ob aus einem Erstkontakt ein echtes Gespräch wird.

Wer versteht, wo im Entscheidungsprozess sein Gegenüber gerade steht, welchen Typ er vor sich hat und welche Argumente bei diesem Typ ziehen, hat einen strukturellen Vorteil gegenüber allen, die einfach denselben Pitch an alle schicken.

Du willst wissen, wie wir bei Arvana Zielgruppen segmentieren und Entscheider systematisch ansprechen? Dann lass uns kurz sprechen.

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Bei unserem ersten Gespräch stellen wir fest, ob und wie wir dir helfen können. Daraufhin erstellen wir eine individuelle Strategie für dich, die wir dann am nächsten Schritt gemeinsam umsetzen.